Förderung von Stoppelbrachen

Jetzt Stoppelbrachen anlegen – Getreidestoppelbrachen, welche nach der Ernte bis ins folgende Frühjahr unbewirtschaftet stehen gelassen werden, stellen durch Ausfallgetreide, Bruchkörner und Ackerwildkräuter eine wichtige Nahrungsquelle für Wildtiere und Feldvögel dar. Das Land fördert winterliche Stoppelbrachen ab Ernte bis zum 31. Dezember mit 100 €/ha im Rahmen des Angebotskataloges der Lokalen Aktionen und des DVL.

Ausgleichzahlung: 100 €/ha (in voller Höhe mit der Ökoprämie kumulierbar)

Die wichtigsten Auflagen:

  • Getreidestoppeln oder Stoppeln von Gemengen aus Getreide mit Körnerleguminosen bleiben nach der Ernte unbestellt und ungenutzt
  • bevorzugt in Regionen mit bedeutsamen Feldvogelvorkommen (Überprüfung durch Lokale Aktion) sowie max. 10 ha pro Betrieb
  • möglichst ganze Schläge
  • keine Bodenbearbeitung, Düngung, Einsaat, Pflanzenschutzmaßnahmen nach der Ernte
  • Knickpflege zur Vermeidung von Störungen erst ab 1. Januar
  • nicht zulässig: Getreidestoppeln mit Untersaaten, Stoppeln anderer Kulturarten als Getreidearten, Stoppeln nach Ganzpflanzensilage (GPS)- Ernte

Kontakt: Lokale Aktion (lokaleaktion(a)nwoe.de)

Stoppelbrache mit Acker-Löwenmaul (lila) – Bild: DVL