Forschung im Naturpark Westensee

(Titelfoto: M. Bergner)

Die 136 Großschutzgebiete (16 Nationalparke, 16 Biosphärenreservate und 104 Naturparke) in Deutschland sind ein gelebtes Beispiel für die verschiedenen Möglichkeiten die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales beständig und vor allem zukunftsfähig miteinander zu vereinen.
Das Thema Nachhaltigkeit ist ein großes Thema und wird in den Schutzgebieten unterschiedlich berücksichtigt. Der Erhalt der ökosystemaren Funktionen spielt eine grundlegende Rolle, um weitere Ziele wie z. B. Regionale Arbeitsplätze und Erholung verwirklichen zu können.

Der Naturpark Westensee besteht seit 1970 und bietet seither großes Potential für Forschung verschiedenster Themen. Aktuelle Daten sind eine wichtige Grundlage für die Naturparkarbeit. Daher werden Abschlussarbeiten mit Naturpark-Bezug unterstützt. Gerne können Interessierte eigene Themenvorschläge einbringen!
Mögliche Fragestellungen können sowohl vor naturwissenschaftlichem als auch vor geistes- und sozialwissenschaftlichem Hintergrund erarbeitet werden und sich z. B. auf Artenvielfalt, Bodenkunde, Umweltbildung, Vermarktung und Tourismus beziehen.

2010 wurde eine Diplomarbeit aus der Biologie vorgelegt, die die verschiedenen Lebensräume in der Kulturlandschaft des Naturparks hinsichtlich ihrer Potentiale für Umweltbildung und Naturerleben charakterisiert.

2019 wurde eine Bachelorarbeit im Fach Geographie zum Thema Umweltbildung im Naturpark verfasst, die u.a. einen Bezug zur Wahrnehmung des Naturparks in der Bevölkerung herstellt.